Konferenz SekI
Konferenz Sekundarstufe I (KS I)
Unter dem Namen Konferenz Sekundarstufe I (KS I) besteht ein Stufen- und Fachschaftsverein, der den Statuten des Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverbandes (LLV) unterstellt ist.
Zweck und Aufgaben der KSI
- Die KS I umfasst alle Lehrpersonen des LLV, die auf der Sekundarstufe I unterrichten.
- Das Leitungsteam (LT) der KS I vertritt die Anliegen und Forderungen der Sekundarstufe I gemeinsam mit dem LLV gegenüber den politischen Gremien und der Bildungsverwaltung auf kantonaler und kommunaler Ebene.
- Das LT arbeitet eng mit dem Vorstand des LLV zusammen.
- Es sorgt für wirksame Mitsprache der KS I-Mitglieder in der Bildungs- und Schulpolitik auf der Basis des LLV-Leitbildes.
- Das LT der KS I delegiert die notwendigen Mitglieder in den Verbandsrat und die Kommission des LLV.
- Das LT der KS I ist in Zusammenarbeit mit dem LLV für die Orientierung der Öffentlichkeit durch die Medien besorgt.
Konferenz Sekundarstufe I (KSI)
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Unternährer Ruedi, Leitung |
Sekundarlehrer |
Sursee |
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Jurt Werner |
Sekundarlehrer |
Ebikon |
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Baumann Andrea |
Hauswirtschaftlehrerin |
Malters |
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Bur Claudia |
Hauswirtschaftslehrerin |
Schötz |
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Häfliger-Wey Brigitte |
Schulische Heilpädagogin |
Hohenrain |
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Hunziker-Mühlebach Agnes |
Handarbeitslehrerin |
Reiden |
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Murmann Stefan |
Werklehrer |
Sursee |
| Hueber Eliane | Sekundarlehrerin | Sursee |
Rundbrief 24 Sek I CH
Herbstkonferenz vom 28. November 2009 in Zürich
Unser Präsident Armin Stutz begrüsste im Zentrum „Karl der Grosse" Gäste sowie Delegierte aus 13 Kantonen. Im ersten Teil referierte der Zürcher Bildungsrat und Sekundarlehrer Hanspeter Amstutz über das Forum Kindgerechte Schule. Die aktuellen Themen Individualisierung und Integration haben viele gute Beiträge gebracht, aber vor allem eine grosse Zahl von Lesern und Leserinnen aktiviert. Voraussichtlich am 26. Januar werden die Ergebnisse in Zürich in einer Abendveranstaltung präsentiert. Weitere Beiträge sind erwünscht unter www.kindgerechte-schule.ch
Im statutarischen Teil informierte Armin Stutz über die vielen Tätigkeiten im Sommerhalbjahr. Mario Wasescha präsentierte die Rechnung, die mit einem hohen Verlust von rund Fr. 10'000.- abschloss. Weil sich der Vorstand in stufenspezifischen Anliegen konsequent einbringen will, nimmt die Arbeit stark zu, die Einnahmen aber stagnieren. In einer regen Diskussion werden Sanierungsmöglichkeiten angesprochen. Die nächste Sommerkonferenz soll Klarheit schaffen.
Bei den Berichten aus den Kantonen fällt einmal mehr die grosse Bewegung in der Volksschule und die teilweise unkoordinierte Reformitis auf. Überall kämpfen Lehrpersonen um angemessene Rahmenbedingungen. Im Interesse unserer Schule muss dieser Druck aufrecht erhalten werden.
Arbeitszeiterhebung LCH: Langsam dämmerts allen...
Am 8. Dezember veröffentlichte der LCH die Resultate seiner Arbeitszeiterhebung. Sie überraschte niemanden, der mit unserer Schule vertraut ist. Im Zusammenhang mit dem sich immer deutlicher abzeichnenden Mangel von Lehrpersonen auf der Sekstufe I beginnen sich auch BildungspolitikerInnen, Verwaltungen und Medienschaffende langsam die Augen zu reiben. Wurde vor Jahresfrist noch vollmundig aber verantwortungslos mitgeteilt, es stehe vor jeder Klasse eine Person, kann selbst dieser Wunschgedanke nicht mehr aufrecht erhalten werden. Der LCH hat vor einiger Zeit deutlich darauf hingewiesen, dass das immer wieder beschworene Reservoir in den Nachbarländern wegen ähnlicher Probleme bald erschöpft sein werde. Selbst die Medien, die die Stimmen aus der Praxis kaum zur Kenntnis nahmen und die Lehrerschaft in die reformunwillige Jammerecke stellten, schwenken um.
So stellt die NZZ am Sonntag am 13. Dezember fest: „Das Lehrer-Bashing muss aufhören. Für eine Bildungsnation wie die Schweiz, die notabene die enorme Integrationsaufgabe fast gänzlich der Schule überlässt, grenzt die Geringschätzung vor allem der Volksschul-Lehrkräfte an Sabotage."
Vielen Dank, Herr Furger!
Im Tages Anzeiger vom 17. Dezember ist zu lesen: „Die Lehrer verdienen mehr Respekt. Lehrer leisten unbezahlte Überstunden. Ein Abbau der Bürokratie und ein Stopp sinnloser Reformen würden sie entlasten."
Danke, Herr Frick!
Noch sind aber alles nur Worte. Wir verlangen endlich Taten, z.B.: Generelle Reduktion der Unterrichtsverpflichtung und Entlastung der Klassenlehrpersonen im Umfang von 3 Lektionen. Die zusätzlichen Mittel, die laufend in die Bildung investiert werden, müssen endlich „unten" ankommen.
Delphi-Studie: Auch der Kanton Zürich hat die Lehrpersonen entdeckt!
Der Bildungsforscher Urs Moser wurde beauftragt eine Delphi-Studie mit 12 Lehrpersonen der Sekstufe I durchzuführen. Das Resultat „Die Sekundarschule der Zukunft: Ein Porträt aus der Schulpraxis" liegt nun vor. „Ein kraftvolles Bild aus der Praxis, auch wenn die Studie nicht repräsentativ ist" wie Urs Moser betont.
Interessant sind die Resultate auf die Frage „Welche Themen sollten bei der Diskussion über die Weiterentwicklung der Sekundarstufe prioritär behandelt werden?" Es sind dies 1. Belastung der Lehrpersonen 2. Funktion der Klassenlehrperson 3. Lehrmittel 4. Ausbildung und 5. Integration von Schülerinnen und Schülern mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen.
Es sind total 18 Themen aufgelistet. Der Bericht ist hoch interessant und eine Fundgrube für gute Argumente. Wir empfehlen allen Lehrpersonen, diesen Bericht zu lesen. Sie werden sich oft wiedererkennen. Und vor allem können die Zürcher Lehrerverbände dieses starke Statement in die anstehende Diskussion über die Sekstufe I einbringen. Danke, Kanton Zürich!
Delphi-Bericht und weitere Presseberichte zu Schule und Bildung unter www.kindgerechte-schule.ch
Zum Jahresabschluss danken wir nicht nur allen, die - endlich - die Meinung der Lehrpersonen ernsthaft zur Kenntnis nehmen, sondern auch allen Präsidien in den Kantonen für ihre grosse und engagierte Arbeit. Auch allen unsern Mitgliedern danken wir für den Einsatz im Schulzimmer und fürs Engagement für berufspolitische Anliegen in der Öffentlichkeit. Wir freuen uns weiterhin auf gute Zusammenarbeit und wünschen allen Lehrpersonen erholsame Festtage, einen guten Rutsch und auch für 2010 viel Freude bei der Arbeit mit den Jugendlichen.
Im Dezember 2009
Vorstand Sek I CH
Armin Stutz, Küssnacht SZ
Anita Lehner, Mollis GL
Marianne Künzler, Berneck SG
Mario Wasescha, Felsberg GR
Martin Hagi, Seedorf BE
Linus Köppel, Appenzell AI
Hansruedi Hottinger, Opfikon ZH
