Besoldungsforderungen der Arbeitsgemeinschaft Luzerner Personalorganisationen (ALP) für das Jahr 2011

Sitzung der Paritätischen Personalkommission vom 20. September 2010: Der Kanton Luzern weist einen Besoldungsrückstand gegenüber Vergleichskantonen von 4% auf. Die ALP fordert einen Lohnzuwachs von 3% für das Jahr 2011! Der Kanton sieht im Budget 2011 nur 2% für die Lohnmassnahmen 2011 vor.

An der Sitzung der Paritätischen Personalkommission vom 20. September 2010 brachten die Personalorganisationen wiederholt die folgenden Forderungen ein:

Lohnzuwachs von insgesamt 3 % für das Jahr 2011 für folgende Massnahmen:

1. Budgetvorgabe IFAP 2010 bis 2014 (B 121)Anpassung der Besoldung linear und individuell (IBA)(1,5 % Lohnanpassung und 0,5 % Mutationseffekt)
Total: 2%

2. Beitrag für zurückhaltende Lohnanpassungen in guten Jahren Generelle Lohnerhöhung, damit auch (ältere) Mitarbeitende, die im Maximum des Lohnbandes stehen und seit Jahren zu keiner individuellen Lohnerhöhung gekommen sind, auch über den Lohn wieder Wertschätzung für ihre Arbeit erfahren.
Total: 0.5%

3. Beitrag für die Bewirtschaftung des Lohnsystems respektive erste Sofortmassnahmen für die Behebung von strukturellen Problemen einzelner Berufs- und Funktionsgruppen.
Total: 0.5%

Bei Punkt 1 können wir uns auch eine andere Aufteilung zwischen genereller und individueller Lohnerhöhung vorstellen (z.B. 0,8 % generell, 1,2 % individuell).

Gemäss Budget des Regierungsrates für den Kanton Luzern sind für die Lohnmassnahmen insgesamt 2% vorgesehen.
Die Aufteilung will der Regierungsrat nach der Budgetberatung im Parlament vornehmen.
Durch höhere Abzüge bei der ALV und die EO kann die lineare Erhöhung um 0,2% reduziert werden.

Die Personaverbände haben bei der Regierung schriftlich interveniert, diesen Abzug nicht zu Lasten der Besoldungserhöhung einzuberechnen. Angesichts der guten Rechnungsabschlüsse der vergangenen Jahre müssten diese 0,2% nicht der Besoldungsentwicklung 2011 belastet werden.